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Den ganzen Tag hat man die Hände voll!

„Den ganzen Tag hat man die Hände voll!“ (J.W. v. Goethe, aus Faust)

Am 4.11.2017 trafen sich im BG Klinikum Hamburg Therapeuten und Ärzte zur Gründungsveranstaltung der Regionalgruppe Nord der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie (DAHTH).

Die DAHTH e.V. wurde 1995 von Ergo- und Physiotherapeuten mit dem Ziel der Etablierung der Handtherapie und zur Qualitätssicherung gegründet. Inzwischen hat die DAHTH über 600 Mitglieder und  ist ordentliches Mitglied in den internationalen Dachverbänden der Handtherapeuten (Europäische Gesellschaft für Handtherapie – EFSHT; Internationale Gesellschaft für Handtherapie – IFSHT) und somit offizieller Vertreter Deutschlands.

Sie kooperiert aufs Engste mit der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH). Gemeinsam wurde die Qualifikation „Handtherapeut DAHTH“ konzipiert. Drei Therapeuten unseres Hauses haben diese Qualifikation erfolgreich abgeschlossen, mehrere sind in der Ausbildung.

Ergo- und Physiotherapeuten des BG Klinikum sind seit vielen Jahren als Mitglieder, durch Arbeit im Vorstand und durch Teilnahme an Fortbildungen sowie den jährlichen Kongressen eng mit der DAHTH verbunden.

So lag es nahe nun auch im Norden eine Regionalgruppe zu gründen. Zum Gründungstreffen kamen 18 Therapeuten und zwei Ärztinnen aus dem norddeutschen Raum, unter anderem aus Kiel, Lübeck, Bad Segeberg, Hamburg, Bremen und Weyhe.

Nach einem Vortrag von Frau Dr. Peterhof zum Thema „Klinische Untersuchung der Hand“ und einer Kongressnachlese zum DAHTH/DGH Kongress im Oktober in München von Knut Niemann wurden die Rahmenbedingungen festgelegt und die „Boberger" Mitarbeiter der Ergotherapie Knut Niemann als Regionalgruppenleiter und Sylvia Hackbarth als Stellvertreterin gewählt.

Ziel der Regionalgruppe ist eine bessere Vernetzung der Therapeuten, Durchführung gegenseitiger Hospitationen, gemeinsame Fortbildungen und Konzeptentwicklungen zu handspezifischen Themen um die Handtherapie noch weiter zu verbessern.

Patienten mit komplexen handchirurgischen Verletzungen die in unserem Haus versorgt werden, benötigen nach der Reha oder in der Zeit zwischen OP und Reha durchgehend eine intensive und spezialisierte Handtherapie, auch in der ambulanten Behandlung. Der persönliche Kontakt, sowie der Austausch über unsere Boberger Behandlungskonzepte mit den weiterverhandelnden Therapeuten tragen wesentlich zu einem guten Behandlungserfolg bei.

Das BG Klinikum profitiert so einerseits indem es die optimale Nachsorge der Patienten sichert, andererseits können Therapeuten aus der Region die Handchirurgie, Plastische und Mikrochirurgie des BG Klinikum Hamburg für eine Behandlung oder Vorstellung empfehlen.

Nach der Gründung gilt es nun die Treffen mit Inhalten zu füllen. Das nächste Treffen ist im Frühjahr 2018 in der Unfallbehandlungsstelle in Bremen geplant.

  Leitung

Ulf Mehrens

Unternehmenskommunikation, Marketing und Sport

  040 7306-1381   040 7306-1390 u.mehrens@bgk-hamburg.de