Privatpatienten

Neben Rehabilitanden der Gesetzlichen Krankenkassen, Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften werden in der BG Nordsee Reha-Klinik auch Privatpatienten aufgenommen. Um in der BG Nordsee Reha-Klinik aufgenommen zu werden, benötigt diese ein vom Privatpatienten an die Klinik gerichtetes Anschreiben sowie einen ärztlichen Befundbericht, aus dem das zu behandelnde Erkrankungsbild hervorgeht.

Für Privatpatienten stehen drei Vertragsvarianten zur Verfügung.
Alle Vertagsmodalitäten für Privatpatienten entnehmen Sie bitte dem Formular.

Um eventuell Probleme mit der Abrechnung zu vermeiden, empfehlen wir dringend eine Vorabprüfung der zugesandten Vertragsunterlagen durch die Private Krankenversicherung sowie ggfs. die Beihilfestelle.

Für Rückfragen steht unser Chefarztsekretariat gern zur Verfügung:
Tel.: 04863 494-2177
Fax: 04863 494-2178
chefarztsekretariat@bg-nrk.de


Fragen und Antworten für Privatpatienten

 Warum werde ich in das Sekretariat des Chefarztes eingeladen?

Sie sind als Privatpatient bei uns angemeldet, darum müssen wir die Vertragsmodalitäten klären, da Sie unser Vertragspartner sind.

 Wann muss der Klinik der Privatvertrag vorliegen?

Der von Ihnen unterzeichnete Privatvertrag sollte der Klinik am Anreisetag vorliegen. Die Klinik kann den Rehabilitanden bezüglich der Leistungen der Privaten Krankenversicherung/einer Beihilfestelle nicht beraten. Der Rehabilitand sollte vor Anreise die Abrechnungsart mit seiner Privaten Krankenversicherung/der Beihilfestelle klären.

 Therapieplan

Im Laufe des Aufenthaltes können sich aufgrund verschiedener Gründe im Therapieplan Änderungen ergeben. Den aktualisierten Therapieplan verteilt die Klinik jeden Abend über die Postfächer an der Rezeption.

 Vertragsart 1 – Kann der Tagespflegesatz weiter aufgeschlüsselt werden, z. B. nach GOÄ?

Der Tagespflegesatz der Vertragsart 1 enthält neben Übernachtung und Verpflegung (64,00€) auch einen Anteil für die pflegerische und stationsärztliche Betreuung (64,54 €). Eine weitere Aufschlüsselung dieser Tagespauschale (z. B. nach GOÄ) kann nicht erfolgen.

 Vertragsart 2 - können zusätzliche Therapien hinzugebucht werden?

Wählt der Rehabilitand die Vertragsart 2 -Pauschalabrechnung-, können keine weiteren therapeutischen Leistungen "auf eigene Rechnung" hinzugebucht werden.

 Therapien als Wahlleistungen?

Die für den Rehabilitanden erforderlichen Therapien werden während der ärztlichen Aufnahmeuntersuchung durch den Stationsarzt verordnet und stehen in engem Zusammenhang mit der zu behandelnden Erkrankungsbild. Zusätzliche Therapien können vom Rehabilitanden nicht ausgewählt werden. Änderungen des Therapieplans sind während der Visite mit dem Oberarzt zu besprechen. Die Preise unserer therapeutischen Leistungen können von den erstattungsfähigen Höchstsätzen der Beihilfestellen abweichen. Die Preise sind der aktuellen Preisliste zu entnehmen.

 Muss die Private Krankenversicherung über den Aufenthalt informiert werden?

Liegt dem Rehabilitanden zu Beginn des Aufenthaltes noch keine Kostenübernahmeerklärung der Privaten Krankenversicherung/der Beihilfe vor, sollte zur eigenen Sicherheit ein Kostenübernahmeantrag gestellt werden. Abrechnungspartner für die Klinik ist ausschließlich der Rehabilitand. Eine Direktabrechnung der Klinik  mit einer Privaten Krankenversicherung/einer Beihilfestelle erfolgt durch die Klinik nicht.

 Rechnet die Klinik direkt mit einer Privaten Krankenversicherung/der Beihilfe ab?

Nein, da zwischen dem Privatpatienten und unserer Klinik ein Behandlungsvertrag geschlossen wird. Der Rehabilitand erhält die Rechnung in zweifacher Ausführung und muss diese dann entsprechend bei der Krankenversicherung/Beihilfe selbst einreichen.

 Verlängerung der Maßnahme - was muss erledigt werden?

Für den Fall, dass der Aufenthalt aus medizinischer Sicht verlängert werden muss, wird dies im Rahmen einer Oberarztvisite mit dem Rehabilitanden besprochen. Es wird von der Klinik ein sogen. Verlängerungsantrag für die Private Krankenversicherung/ Beihilfestelle erstellt und auch versendet. Dazu ist es notwendig, dass der Rehabilitand die Versicherungsnummer sowie das Aktenzeichen seiner Beihilfestelle im Chefarztsekretariat aufgibt. Um die Genehmigung der Verlängerung kümmert sich der Rehabilitand dann selbst.