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ADEL TAWIL singt mit „Medical Voices“ im Stadtpark

Die „Medical Voices“ sind kräftigen Applaus bei ihren Klinik-Konzerten gewohnt. „Das hier ist aber eine ganz andere Nummer“, freut sich Chorsängerin und Organisatorin Katrin Schaper sichtlich beeindruckt. Rund 4000 Menschen haben den Krankenhaus-Chor des BG KlinikumHamburg bei seinem Gastauftritt am Freitag auf der OpenAir-Bühne im Hamburger Stadtpark frenetisch gefeiert. 35 Sängerinnen und Sänger standen gemeinsam mit Superstar Adel Tawil auf der Bühne.

Den Pop- und Gospelchor verbindet eine ganz besondere Freundschaft mit Adel Tawil. Denn in der Klinik in Boberg wurde ihm geholfen, als sein Leben nach einem Unfall am Scheideweg stand. Im Sommer 2016 war der Berliner Sänger im Ägypten Urlaub in einen Swimmingpool gesprungen. Das Wasser war nicht tief genug. Sein Kopf prallte auf den Beckenboden. Die Diagnose: ein vierfacher Bruch des Halswirbels.Solche Verletzungen enden häufig tödlich oder mitschwersten Lähmungen. „Ich habe unglaubliches Glück gehabt“, berichtete Adel Tawil den erstaunten Konzertbesuchernin Hamburg. „Auch die Ärzte in Boberg haben mir dabei geholfen, dass ich heute hier bei euch bin.“ Und, so Tawil, weiter: Im Boberger Krankenhaus gebe es nicht nur herausragendeMediziner, sondern auch tolle Sänger.

Dann bat er die „Medical Voices“ auf die riesige StadtparkBühne, stimmte mit den 35 Chorsängern sein Stück „Heimat“ an. In der Arenaleuchteten Tausende Handylampen für diesen emotionalen Gänsehautmoment.

„Seit seiner Untersuchung in der Klinik halten wir Kontakt“, erklärt Schaper. Zweimal sei der Star bereits mit dem Chor im Krankenhaus aufgetreten: „Das ist jetzt praktisch unser Gegenbesuch.“ Chorleiter Sören Schröder hat dafür das Stück extra für den Chor neu arrangiert: „Das war das Schwierigste, denn das Lied ist eigentlich für einen Solisten geschrieben.“ Aber mit Chor klang es noch besser. „Ihr wart super, euch nehme ich mit auf Tour“, soll Adel Tawil schon nach der Generalprobe die „Medical Voices“ gelobt haben.

120 Klinik-Mitarbeiter, vom Arzt bis zur Verwaltungsangestellten, dazu Freunde und ehemalige Patienten proben einmal pro Monat. Einige sind schon gesanglich fast Profis, andere noch am Anfang. Schaper: „Dabei lassen wir immer die Türen des Probenraumes auf, und viele Patienten hören auf dem Flur zu.“ „Lebensfreude beim Singen passt super in ein Krankenhaus“, findet Chorleiter Schröder: „In schwierigen Zeiten, wenn es Menschen schlecht geht, kann Gesang eine besondere Motivation sein.“ Nach dem Konzert auf großer Bühne sind auch die Chorsänger mächtig motiviert: „Wir möchten wieder mit Adel singen“. Vielleicht könne man ja einen Auftritt in der BG Klinik in Berlin Marzahn organisieren.

Impressionen vom Konzert

Carsten Neff

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